SuperYoutour

Dance / Theatre / Performance

Performance: Girls on Cover

Performancegruppe um Liron Dinovitz/Elke Schindler

HEUTE, Do, 17. Jul 2014, 17 Uhr-18.30 Uhr

Ort: Kunsthaus Dresden,

Städtische Galerie für Gegenwartskunst

Rähnitzgasse 8, D-01097 Dresden

Im Rahmen von White Cube/Black Box lädt die Gruppe Performance zur öffentlichen Arbeitssituation ins Kunsthaus Dresden ein. Bis 18.30 Uhr können die Performer beim Ausstellungsbesuch in ihrer Arbeit erlebt werden und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Für die Ausstellung haben sich die Schülerinnen gewünscht, eine Performance zu entwickeln, die nicht nur einmal stattfindet und dann vorbei ist, sondern – anders als in den Ausstellungen, die wir bisher kennengelernt haben – eine tatsächliche Erfahrung und Begegnung beinhaltet und also während der ganzen Ausstellungsdauer stattfindet. Wir wollen uns selbst in den Ausstellungsräumen bewegen und positionieren.

Eine eigene Black Box, ein schwarzer Würfel, von fünf Seiten geschlossen und von vorn, über ein Fenster, einsehbar. In der Außenwand taucht das Augenmotiv aus dem Film „Quadrolon“ auf – Augen, durch die man sich gegenseitig beobachten kann und die doch weniger Blicke freigeben, als man zunächst denken würde. Der Wechsel vom Beobachten zum Beobachtetwerden, vom Besuchen einer Ausstellung dahin, dass man selbst zum Ausstellungsobjekt wird, das ist das bestimmende Thema unserer Arbeit. Auch in unserem Film, der in unserer Abwesenheit in der großen Box im Hof zu sehen ist, taucht mit den gezeichneten Augen ein Motiv der ersten Stunde wieder auf: Große, langwimprige Augen und volle  Lippen sind oft reproduzierte Idealvorstellungen weiblicher Schönheit. Wir haben diese Attribute überzeichnet und durch einfaches
Aufkleben zu unseren eigenen gemacht – und uns damit probehalber durch die Einkaufsstraße bewegt.

Zu White Cube/Black Box

Fünf Jahre lang haben Dresdner Jugendliche mit ausgewählten Mentor/innen aus den Bereichen Architektur, Gestaltung und Kunst im Projekt White Cube/Black Box  künstlerische Projekte und eigene Ausstellungskonzepte entwickelt.

Erstmals werden die Ergebnisse dieser künstlerischen Zusammenarbeit nun auch außerhalb der Container zusammen mit einer Retrospektive der bisherigen Projekte im  Kunsthaus präsentiert. Mit der Gesamtschau „FETT – Fünf Jahre Kunst im Container“ werden  Fotografien, Zeichnungen, Videoarbeiten und komplexe raumbezogene Installationen vorgestellt –  insgesamt über dreißig Ergebnisse künstlerischer Projektarbeit.

An der Entwicklung dieser neuen Ausstellung haben fünfzig sehr junge Dresdner Künstler/innen aus verschiedenen Mittelschulen und Gymnasien zusammen mit den Mentor/innen gearbeitet. Die Ausstellung präsentiert in der Containerarchitektur am Gymnasium Bürgerwiese und im Kunsthaus Dresden ebenso neue künstlerische Projekte, Performances und Interventionen im Stadtraum wie auch die Ergebnisse vergangener Ausstellungen („LUXUS“, „ZUKUNFT 2050“, „RECYCLING“, „CLASH – Mein Du durch Dein Ich“, „APOKALYPSE“ und „HELDEN“) in einer eigenen Ausstellungsgestaltung.

 

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